Allgemein | Tipps rund um den Umzug

Kurze Wege von Umzugstransporter zur Haustür – mit einer Halteverbotszone

8. Januar 2021

Wer Umzugserfahrungen hat, kennt die bange Frage: Ist der Parkplatz vor der alten oder neuen Wohnung frei? Kann der Umzugstransporter dort geparkt werden? Denn nur so ist ein effektiv ablaufender Umzug möglich. Schließlich müssen unzählige Kartons, schwere Möbelstücke und viel mehr Umzugsgut geschleppt werden – von den Umziehenden, Freunden, Familie oder engagierten Umzugshelfern. Da zählt jeder Meter. Beziehungsweise jeder Meter, der beim Tragen und Rollen nicht zurückgelegt werden muss. Es sind schon Umzüge daran gescheitert, dass das Umzugsfahrzeug viele Meter entfernt parken musste. Neben dem enormen Verlust an Zeit, Kraft und Motivation spielt auch das Wetter eine Rolle. Wer schon einmal bei strömenden Regen Umzugskartons geschleppt hat, weiß was gemeint ist. Vor allem, wenn die Kartonpappen dann aufweichen und der Umzugskarton beim Tragen auseinanderreißt. Oder, wenn die gar nicht oder nur provisorisch verpackte Naturholzkommode durch Regenflecken unansehnlich wird…

Mit einer Halteverbotszone beim Umzug zügig, materialschonend und kraftsparend umziehen

Ob zum Beladen beim Auszug aus der alten Bleibe oder zum Entladen und Einziehen in die neuen vier Wände – direkt vor dem Haus muss Parkraum für den Umzugstransporter frei sein. Das gilt für gemietete Umzugsfahrzeuge ebenso wie für den eigenen PKW. Mit dem werden zum Beispiel kleine Hausstände oder, ergänzend zum Miettransporter, besonders wertvolle Umzugsgüter transportiert. Es empfiehlt sich fast immer, in der Stadt, in Vororten oder auf dem Dorf, eine Halteverbotszone einzurichten. Wer sich ein Umzugsunternehmen leistet, braucht sich meistens nicht darum zu kümmern. Die Umzugsfirmen übernehmen das in der Regel auf Wunsch und gegen Bezahlung. Aber auch, wer kostengünstig selbst oder mit studierenden Umzugshelfern umzieht, muss sich nicht selbst um die Halteverbotszone kümmern.

Absolutes Halteverbot – so bleibt der Platz frei

Wichtig ist, dass nach der deutschen Straßenverkehrsordnung ein so genanntes absolutes Halteverbot eingerichtet wird. Es wird umgangssprachlich auch „Halteverbot“ genannt und ist an den beiden x-förmig gekreuzten, roten Linien erkennbar (auf blauem Grund und vom roten Umkreis umfasst). Das Schild besagt, dass dort kein Anwohner, Paketzusteller oder anderer Verkehrsteilnehmer halten darf – auch nicht „mal kurz“ für ein, zwei Minuten. Letzteres ist nämlich beim so genannten eingeschränkten Halteverbot (im Allgemeinen „Parkverbot“ genannt) möglich.

Mit einem absoluten Halteverbot hingegen stellen Sie sicher, dass der Parkraum vor der alten und neuen Bleibe auch wirklich freibleibt

Wenn nicht, kann der Umzügler, gegebenenfalls mit behördlicher Unterstützung, dafür sorgen, dass ein falsch abgestelltes Fahrzeug abgeschleppt wird. Im Praxisfall sollte man natürlich erstmal versuchen, den Falschparker höflich zu bitten, sein Fahrzeug wegzufahren. Paketboten sind ja oft leicht zu finden und „schnell wieder weg“. Und bei neuen Nachbarn sollten Sie möglichst klingeln und höflich fragen, ob das Auto ihnen gehört und ob sie es wegfahren könnten. Wer hingegen sofort „gnadenlos“ abschleppen lässt, feiert sicher keinen guten Einstand in der neuen Nachbarschaft…

Die Studenten-Umzugshilfe bietet den Service, eine Halteverbotszone einrichten zu lassen

Umzügler brauchen sich nicht selbst um die Beantragung der absoluten Halteverbotszone kümmern. Auch das Mieten, Aufstellen und Abtransportieren der Schilder können Sie als Bestandteil des Einrichtens einer Halteverbotszone buchen. Die Halteverbotsschilder müssen rechtzeitig (in der Regel drei Tage vorher) aufgestellt werden. So können sich die Anwohner und alten oder neuen Nachbarn rechtzeitig darauf einstellen. Zudem sind die Schilder, vor allem wegen des umkippsicheren Fußes, sehr schwer. Eine eindeutige, regelkonforme Beschriftung ist vorgeschrieben und ebenfalls im Service enthalten. Vom Heraussuchen der zuständigen Straßenverkehrs- oder Ordnungsbehörde über den Antrag bis zum Beschriften, Aufstellen und Abbauen – mit dem Halteverbotszone-Einrichten buchen Sie „alles aus einer Hand“. So sparen Sie wertvolle Zeit, die Sie lieber in das Vorbereiten des eigentlichen Umzugs, ins Packen und mehr investieren können. Die Studenten-Umzugshilfe kümmert sich um die Formalitäten beim Einrichten einer Park- und Halteverbotszone, organisiert die rechtzeitige physische Einrichtung einer Halteverbotszone und den Abtransport der Halteverbotsschilder.

Genug freier Platz, auch zum Rangieren und Laden

Die Länge der absoluten Halteverbotszone ist ebenfalls zu beachten: Wer zum Beispiel mit einem 6 Meter langen Transporter umzieht, sollte die Länge der Halteverbotszone mit 10 bis 12 Meter planen. So bleibt genügend freier Platz, um mit dem Umzugstransporter ein- und auszuparken. Manche Klein-LKWs (7,5-Tonner) haben zudem eine Hebebühne, die nach hinten herabgelassen wird. Ist genügend „Luft“ in der Länge eingeplant, haben Sie und die Umzugshelfer genügend Raum, um schwere und lange Gegenstände ein- und auszuladen. Oder um Umzugskartons direkt nach dem Ausladen auf einer Sackkarre zu stapeln. Das Risiko, das nahestehende Auto der neuen Nachbarn dabei zu touchieren, wird minimiert.

Mit einer Halte- und Parkverbotszone ziehen Sie mit kurzen Wegen um, sparen Zeit, Nerven und Energie!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.