Tipps rund um den Umzug

„Ein kleiner Schritt für mich, ein großer Schritt für die Menschheit“.

3. Juli 2018

So sprach Astronaut Neil Armstrong, als er 1969 als erster Mensch unseren Erdtrabanten betrat. Gut, ein Umzug ist keine Mondlandung. Und der Umzugstransporter von SIXT hat vielleicht eine High Tech-Hebebühne und ein Navi, ist aber keine Apollo-Rakete. Aber eine große Anstrengung, eine organisatorische Meisterleistung – das ist ein irdischer Umzug auch. Und es sind sicher viel mehr Schritte als auf dem Mond nötig, zudem sind die nicht gerade „schwerelos“… Denn zahlreiche Kartons, Möbelstücke, Lampen und mehr müssen bewegt werden. Meist mit Muskelkraft und, von Wohnraum bis zum Umzugstransporter, Schritt für Schritt… für Schritt…

Ob WG-Zimmer, Wohnung oder Kleinbetrieb, ob Umzug mit der ganzen Familie, zum Beispiel in ein neues Eigenheim im Grünen: Es lohnt sich immer, darüber nachzusinnen, wie Sie die Wege möglichst verkürzen können. Dann brauchen Sie und Ihre Helfer nicht allzu viele Schritte zurückzulegen. So sparen Sie Zeit, Kraft und Geld (wenn Sie zum Beispiel günstige Umzugshelfer beschäftigen, die pro Stunde vergütet werden).

Hier unsere Tipps für kurze Wege, wenige Schritte und einen effektiv Umzug:

„Kette bilden“

Diese Technik wurde schon vor Jahrhunderten bei Großbränden genutzt, wenn schnell Wassereimer befördert werden mussten. Noch heute schätzen erfahrene Helfer die „menschliche Kette“, um zum Beispiel bei Hochwasser schnell genügend Sandsäcke an den richtigen Ort zu bringen. Eine Kette oder Reihe von Umzugshelfern hat sich insbesondere bei kurzen Distanzen, zum Beispiel bei den Wegen vom Hausflur zum Kastenwagen, bewährt (beim Auszug; und natürlich umgekehrt beim Einzug): Die einzelnen Kettenmitglieder stellen sich wenige Meter hintereinander auf. Dann reichen Sie sich das Umzugsgut mit keinem oder nur sehr wenigen Schritten weiter. Dabei sollte das Umzugsgut möglichst gar nicht am Boden abgesetzt werden. Dies geht meist deutlich schneller, als wenn sich jeder einen Gegenstand oder Umzugskarton schnappt und damit den gesamten Weg zurücklegt. Zudem vermeiden Sie Leerläufe und das ständige Begegnen von vollgepackten Helfern und mit leeren Händen zurückkehrenden Umzugshelfern. Das kann insbesondere in engen Fluren ebenfalls viel Zeit kosten.

 

Besonders wichtig bei der Kettenbildung: Kein Umzugsgut darf zu schwer sein. Auch das „schwächste“ Glied in der Kette muss in der Lage sein, es zu bequem anzunehmen und einige Meter zu tragen, um es dann dem nächsten Umzugshelfer zu übergeben. Wenn einige schwere Möbel zu befördern sind, die Sie nicht in Einzelteile zerlegen können… Dann darf natürlich gerne zu zweit, zu dritt oder zu viert angepackt und von der Kettentechnik abgewichen werden! Bewährt hat sich auch, am Ende der Kette, am Umzugsfahrzeug, zwei Helfer zu platzieren. So können die beiden das jeweilige Umzugsgut sorgfältig im Transporter verstauen – sind dabei aber schnell genug, um keinen längeren „Stau“ innerhalb der Kette auszulösen. Kurze Verschnaufpausen sind natürlich trotzdem „erlaubt“ – an jeder Stelle der Umzugshelfer-Kette… Gegebenenfalls sollten die anderen Kettenmitglieder durch Zuruf darüber verständigt werden.

Fahrstuhl und Flaschenzug

Wenn Ihr altes Zuhause in einem oberen Stockwerk ist, werden Sie sicher den Fahrstuhl im Hause nutzen, um mühsames Treppenlaufen zu vermeiden. Falls Sie in einem Hochhaus mit mehreren Fahrstühlen wohnen, in dem sehr viele Nachbarn ein- und ausgehen, können Sie vielleicht einen Fahrstuhl „reservieren“. Das geschieht zum Beispiel dadurch, dass immer ein Helfer am Fahrstuhl bleibt (beziehungsweise gleich wieder den Knopf drückt, nachdem der Fahrstuhl zwischenzeitlich mal von jemand anders benötigt wurde). Richtig viele Schritte, treppauf und treppab, sind in Altbauten ohne Fahrstuhl nötig. In manchen historischen Gebäuden in Altstadtgassen passt nicht jedes Möbelstück oder Klavier durchs enge Treppenhaus. Hier kann großes, sperriges Umzugsgut per Spezialkran, Seil- oder Flaschenzug durch Fenster oder Balkontür hinab- oder hinaufbefördert werden. Für diese Technik sollten Sie sich Profis anfordern, die die nötige Ausrichtung, das Knowhow und die Versicherung für diese Tätigkeiten besitzen. Profis für Klavierumzüge können zum Beispiel Ihr Piano sicher in Ihre Altstadtwohnung bringen. Währenddessen können kostengünstige Studenten als Umzugshelfer Ihre Kleinmöbel und Umzugskartons per pedes durchs Treppenhaus transportieren.

Direkt vor der alten Wohnung und dem neuen Zuhause parken

Haben Sie einen günstigen Kastenwagen, Transporter oder Klein-LKW gemietet? Dann sorgen Sie dafür, dass das Fahrzeug so nah wie möglich am Hauseingang parken kann. Schon mancher Umzügler kam mit dem gesamten Zeitplan durcheinander, weil der Umzugswagen nur 30 Schritte weiter weg geparkt werden musste. Wenn Sie dann zum Beispiel 100 Umzugskartons und Möbelstücke haben, müssen Sie und Ihre Umzugshelfer schon 6.000 Schritte mehr gehen, davon die Hälfe schwer bepackt… (Rechenbeispiel: 100 x 30 x 2 wegen des Hin- und Rückwegs = 6.000). Das muss nicht sein.

 

 

Schonen Sie nicht nur das Zeitbudget, sondern erhalten Sie auch die Kraft, Gesundheit und Motivation Ihrer Umzugshelfer: Ganz einfach können wir für Sie eine Park- und Halteverbotszone einrichten. Sowohl vor Ihrem alten Zuhause als auch vor dem neuen Hauseingang. Ein professioneller Dienstleister beantragt die Zone für Sie, stellt ordnungsgemäß und rechtzeitig die Schilder auf und holt sie auch wieder ab. So stellen Sie sicher, dass am Umzugstag auf jeden Fall genau die richtige Parklücke frei ist – mit ausreichend Platz hinter dem Fahrzeug, um es in Ruhe beladen zu können.

Kein Tipp: Kartons randvoll mit Büchern & Co. bepacken?

Bitte nicht… Selbst, wenn Sie dadurch bei der Anzahl der Umzugskartons ein bisschen sparen, erschwert das den Umzug nur. Denn die Kraft, Kondition und der Rücken Ihrer Helfer wird unnötig belastet. Zudem könnten Kartons bei Überlastung auseinanderfallen.

Fazit: Ihr Umzug wird von Ihnen gut organisiert

 

Dann können Sie am Abend des Umzugstages Neil Armstrongs Worte leicht abwandeln: „Wenig Schritte für alle Helfer, aber ein großer Schritt für meine Familie und mich: ein gelungener Umzug!“

 

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